{"id":26,"date":"2022-02-25T14:45:35","date_gmt":"2022-02-25T14:45:35","guid":{"rendered":"https:\/\/laubegast.net\/?page_id=26"},"modified":"2025-10-14T10:09:33","modified_gmt":"2025-10-14T10:09:33","slug":"laubegast","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/laubegast.net\/?page_id=26","title":{"rendered":"Laubegast"},"content":{"rendered":"<div class=\"show\">\n<h1>Kleine Historie<\/h1>\n<div class=\"lead\">Das Stadtlexikon Dresden (Verlag der Kunst Dresden \u00b7 Basel \u00b7 1994) schreibt:<\/div>\n<div class=\"prod\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-96\" src=\"https:\/\/laubegast.net\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/neuberin.jpg\" alt=\"\" width=\"165\" height=\"229\" \/>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"justify\">Laubegast: linkselbischer Stadtteil, 1921 zu Dresden eingemeindet. 1408 wurden die Br\u00fcder HERTEL in Laubegast (slaw.: Ort des Lubogost) mit Zinsen und Gef\u00e4llen belehnt. Erw\u00e4hnung findet gleichzeitig ein \u00abFach an der Elbe\u00bb, das von der hier betriebenen Fischerei zeugt. Im Ort, einem Zeilendorf an der Elbe mit Fischer- und Bauernbev\u00f6lkerung, wird der D\u00fcrrhof 1501 als Vorwerk bezeichnet. 1501 wurde auch ein F\u00e4hrmann im Ort erw\u00e4hnt, dem das F\u00e4hrgut (F\u00e4hrstra\u00dfe 30) geh\u00f6rte. 1856 wurde die F\u00e4hre zur Gierf\u00e4hre und 1870 durch die Kettenschiffahrtsgesellschaft zur \u00abFliegenden F\u00e4hre\u00bb umgebaut. Eine Schiffsm\u00fchle befand sich 1613 bis 1765 neben der F\u00e4hre. In L. starb 1760 Friederike Caroline NEUBER (Abb.: Neuberin-Denkmal am Ausgang der F\u00e4hrstra\u00dfe).<br \/>\nViele H\u00e4usler des Ortes fanden durch Strohflechten und als Schiffszieher einen Verdienst. L. war 1539 nach Leuben eingepfarrt, sp\u00e4ter nach der Frauenkirche zu Dresden und seit 1670 wieder nach Leuben. Im ehemaligen Hegereiterhaus (Leubener Stra\u00dfe 1) zog 1836 die erste Schule im Ort ein, heute befindet sich darin die Gastst\u00e4tte \u00abForsthaus\u00bb. 1883 erhielt die Schule an der Linzer Stra\u00dfe 1 ein neues Geb\u00e4ude, das 1896 und bis 1935 Erweiterungen erfuhr (heute 64. Mittelschule). Durch die Nutzung der stadtw\u00e4rts gelegenen Gebiete f\u00fcr Wohn- und Gewerbezwecke siedelten sich u.a. seit 1893 ehemalige Striesener G\u00e4rtner in L. an. 1899 entstand die Schiffswerft L. durch Verlegung der 1855 in Blasewitz gegr\u00fcndeten Werft. Sie hat sich auf die Reparatur von Flu\u00dfschiffen aller Art spezialisiert.<br \/>\nUm die Jahrhundertwende war L, ein Villen- und Ausflugsort. Das Vergn\u00fcgungsetablissement \u00abDonaths Neue Welt\u00bb (Alttolkewitz 26) bildete ein beliebtes Ziel der Dresdner.<br \/>\nErst 1925 entwickelte sich L. durch Bauten der Baugenossenschaft zum Arbeiter- und Angestelltenwohnvorort von Dresden. Mit dem Kirchplatz als Mittelpunkt entstanden dreigeschossige Reihenh\u00e4user, w\u00e4hrend in Richtung Leuben eine offenere Bauweise vorherrscht. L. erhielt 1893 eine Stra\u00dfenbahnverbindung in Richtung Blasewitz und 1900 nach Striesen. In Altlaubegast 5 war die Familie Wolf ans\u00e4ssig, die sog. \u00abZwirnw\u00f6lfe\u00bb. Bis 1926 kaufte sie gesponnenes Garn auf und bleichte es auf den Elbwiesen unterhalb der Stra\u00dfe Zur Bleiche. Im Gebiet Steirische Stra\u00dfe\/ Salzburger Stra\u00dfe entstand 1992\/93 der Wohnpark \u00abSolitude\u00bb.<br \/>\nHeute z\u00e4hlt L. zu den beliebtesten Dresdner Naherholungsgebieten, wozu der Elbuferweg zwischen Blasewitz und Zschieren wesentlich beitr\u00e4gt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kleine Historie Das Stadtlexikon Dresden (Verlag der Kunst Dresden \u00b7 Basel \u00b7 1994) schreibt: &nbsp; Laubegast: linkselbischer Stadtteil, 1921 zu Dresden eingemeindet. 1408 wurden die Br\u00fcder HERTEL in Laubegast (slaw.: Ort des Lubogost) mit Zinsen und Gef\u00e4llen belehnt. Erw\u00e4hnung findet gleichzeitig ein \u00abFach an der Elbe\u00bb, das von der hier betriebenen Fischerei zeugt. 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